In der Nacht auf Samstag waren zwei Zigarettenautomaten das Ziel von Dieben. Nun kann die Kriminalpolizei zwei Tatverdächtige benennen, wovon einer nur wenige Tage später bereits abermals durch ein Raubdelikt auffällig wurde.
Nur kurz nacheinander knallte es in der Nacht auf Samstag, den 22. März, in der Regensburger Innenstadt gleich zweimal. Zigarettenautomaten wurden mittels Explosivstoffe gewaltsam geöffnet, um an die wohl als wertvoll betrachteten Zigaretten zu gelangen. Zuerst war es am Freitagabend, den 21. März, gegen 23:30 Uhr in der Humboldstraße soweit und dann nur 30 Minuten später knallte es in der Prinz-Ludwig-Straße. Beim zweiten Mal beobachteten Zeugen zwei Tatverdächtige, welche im Rahmen der polizeilichen Fahndung im Umfeld festgestellt werden konnten.
Jugendlicher begeht weitere Straftat
Die beiden Jugendlichen wurden zunächst vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Eltern übergeben. Inwieweit das Duo für beide Öffnungen der Zigarettenautomaten in Frage kommt, müssen nun die Ermittlungen klären.
Einer der beiden beließ es jedoch nicht bei diesem Aufeinandertreffen mit der Polizei. Bereits am Dienstag, den 25. März, wurde er abermals auffällig, indem er am Nachmittag an einer Bushaltestelle im Weinweg einem über 40-jährigen Hörgeschädigten den Rucksack entriss. Zuerst sprach der Jugendliche den Mann wohl an, was dieser nicht verstehen konnte und den Jüngeren dazu veranlasste ihm den Rucksack zu entreißen. Der Mann bat umstehende Passanten die Polizei zu rufen, sodass der Jugendliche den Rucksack zurückließ und in einen Bus stieg. Dort konnte der Mann von den eingetroffenen Polizeibeamten vorläufig festgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft Regensburg hielt am Folgetag nach Prüfung der Umstände die Festnahme nicht weiter aufrecht.
Polizeipräsidium Oberpfalz / RNRed